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Chronik ab 1978
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1978
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Verbandswechsel vom "Rad- und Kraftfahrerbund" zum "Bund-Deutscher-Radfahrer (BDR)".
Der BDR hatte das Radtouristikfahren insbesondere als Breitensportangebot für die Radrennfahrer etabliert, die ihre Rennräder noch nicht an den berühmten Nagel hängen wollten, aber an den klassischen Radrennen nicht mehr teilnahmen.
Zunächst steckte das Radtourenfahren (RTF) als Breitensport noch in den Kinderschuhen, wurde aber sehr schnell im gesamten Bundesgebiet angenommen.
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1979
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Bruno van Meegen und Bernd Everaerts fuhren bereits auf 23 Radtouristiken und legten dabei rund 4.300 km mit ihren Rennrädern zurück.
Bruno van Meegen war es auch, der das Amt des RTF-Fachwartes übernahm
und mit Bernd Everaerts und Peter Eidt tatkräftige Helfer fand, die die RTF-Abteilung
organisatorisch aufbauten und zusammenschweißten.
Bald hatte die Abteilung eine Teamstärke von 20 Sportlerinnen und Sportlern erreicht.
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1980 - 1989
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Durchführung der ersten "Gelderland-Rundfahrt" als Radtouristikveranstaltung mit rund 400 Sportlerinnen und Sportlern aus Nah und Fern.
Die Bereiche Kunstradsport und Radpolo gingen in den 80-iger Jahren leider etwas zurück.
Die Seniorenmannschaft war zwar auf den Bezirks- und Landesmeisterschaften immer noch
erfolgreich und qualifizierte sich zur Teilnahme an den Deutschen Hallenradsportmeisterschaften,
konnte aber keinen Meistertitel mehr erringen.
Die Radpolomannschaft mit Rosemarie Honnen und Renate Lenzen bzw. Monika Lenders und Ulrika Franz in den 90-iger Jahren spielten immer noch in der Regionalliga und teilweise in der Radpolo-Bundesliga.
Mit ihrem Trainer Theo Willems, der auch als Bundesliga-Schiedsrichter tätig war, erzielten die Sportlerinnen über viele Jahre hervorragende Tabellenplätze und qualifizierten sich
immer wieder für die Deutschen Radpolomeisterschaften.
Peter Christiaens, Gerd van Stephoudt und Reinhold Hegmanns engagierten sich in dieser Zeit insbesondere für den Sportbetrieb in der Turnhalle.
Es war jedoch nicht zu übersehen, dass die Zahl der aktiven Sportler in der Jugendklasse mehr
und mehr zurückging.
Dass die Kunstradsportabteilung nicht aufgegeben werden musste, war insbesondere dem unermüdlichen Engagement von Peter Christiaens zu verdanken.
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1990 - 1994
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Seit 1990 wird das Einradfahren nach den internationalen IUF-Regeln beim "All-Heil" Veert trainiert.
Zuerst parallel zum traditionellen Kunst- und Reigenfahren; seit 1994 aber ausschließlich nach internationalem Reglement.
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1995
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Teilnahme der Einrad-Abteilung an der offenen Deutschen Meisterschaft in Bottrop, der Hochburg des Einradfahrens in NRW.
Mit tollen Erfolgen kehrten die Einradfahrer aus Bottrop zurück.
Dieter Wagner war der erfolgreichste Sportler des gesamten Wettbewerbs.
Auch seine Söhne Jakob und Moritz traten schon fest in die Fußstapfen ihres Vaters.
Beachtlich waren auch die Leistungen von Thomas Dreyer und Michael Kastner.
Diese Erfolge führten dazu, dass die Einrad-Abteilung regen Zulauf erhielt.
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1996
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Der absolute Boom im Einradfahren setzte dann 1996 ein.
Erstmalig wurden die Weltmeisterschaften in Europa, d.h. im Londoner Vorort Guildford ausgetragen.
Nach der Qualifikation bei der Deutschen Meisterschaft konnte sich Dieter Wagner international mit einer Bronzemedaille gegen die starke amerikanische und japanische Konkurenz behaupten.
Als besondere Ehrung durfte sich Dieter in das "Goldene Buch" der Stadt Geldern eintragen.
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1997
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Die Deutsche Meisterschaft in Bottrop war wieder ein voller Erfolg für unsere Radsportler.
Die Rheinische Post schrieb hierzu:
"Der Auftritt bei den Deutschen Meisterschaften in Bottrop hat sich für die Einradfahrer des Radsportverein "All-Heil" Veert mehr als gelohnt. Sie kehrten mit vier Goldmedaillen, vier Silber-
und fünf Bronzemedaillen zurück. Den Vogel schoss wieder einmal Dieter Wagner in der Altersklasse ab. Er entschied den 100 m-Sprint für sich, den 400 m-Lauf, den Hindernislauf und
das 35 m-Einbeinfahren, während er auf der 1500 m-Distanz den zweiten Platz belegte. Seine jungen Veerter Schützlinge sind jedoch auf dem besten Wege, es ihm gleichzutun. So belegte Cosima Lietzmann im Einbahnfahren den zweiten Rang und hatte auch noch einen vierten Platz im 100 m-Lauf vorzuweisen. Auch Moritz Wagner war stark auf der Sprintstrecke. Er belegte in 19,24 Sekunden den zweiten Rang, während er im Hindernislauf Vierter und über 400 m Fünfter wurde. Jakob Wagner fügte noch einen sechsten Rang im Hindernislauf an, Miriam Cox einen Fünftem im Einbeinfahren.
In der Klasse der Zehnjährigen schaffte Stefan Jansen über 100 m den dritten Platz, Inga van Endern wurde Fünfte. Über 400 m wurde Inga Vierte, Stefan Sechster. Fünfte Plätze gab
es noch für Inga im Radlauf sowie Stefan und Anne-Marie Franz im Hindernislauf.
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1998
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Die absolute Steigerung für die Einradabteilung.
Erstmalig wurden die Weltmeisterschaften im Einrad in Deutschland - und dann noch vor der Haustüre in Bottrop und Oberhausen ausgetragen. Das war natürlich die Gelegenheit auch für die Jugendklasse der Einradabteilung, ihre Kräfte international zu messen.
Dass ihm vor dieser Weltmeisterschaft viele Veerter versicherten, er könne einen Titel gewinnen, daran mochte dieter Wagner nicht so recht glauben. Als er dann doch mit seinem Einrad Weltmeister im 100 m-Sprint und im Hindernisfahren wurde, hatte er überhaupt keine griffige Erklärung, warum das sein Wochenende war.
"Ich dachte, ich hätte keine Chance", sagte er. So wenig er über die internationale Konkurenz
wusste ("ich hatte überhaupt keine Möglichkeit, beispielsweise etwas über die Japaner und Chinesen zu erfahren"), so bewegt schilderte er seine Befindlichkeit: Der WM-Titel - ein Traum, desen Erfüllung er noch nicht recht glauben könne.
Dieses Supergefühl hatte aber auch der damals erst 10jährige Stefan Jansen. Er wurde in seiner altersklasse im 100 m-Sprint ebenfalls Weltmeister.
Damit ist Stefan Jansen in der bisherigen fast 100jährigen Vereinsgeschichte der jüngste Sportler, der eine so überragende Leistung vollbrachte.
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1999
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In das hessische Langenselbold führte es sechs unserer Einradfahrer/innen. Vier von Ihnen schafften es auf die Medaillenränge zu fahren.
Insgesamt gab es sieben mal Gold, fünf mal Silber und vier mal Bronze für unsere Einradabteilung, die sich somit unter 380 Teilnehmern bestens präsentierte.
Dieter Wagner und Stefan Jansen werden von den Gelderner Sportvereinen gemeinsam mit zwei weiteren Sportlern zu den "Sportlern des Jahres" der Stadt Geldern gewählt.
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2000 -Jubiläumsjahr-
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Das 100jährige Vereinsjubiläum wird von unserem Verein natürlich gebührend gefeiert. Die Feierlichkeiten fanden im Rahmen der Veerter Sommerkirmes am 23. und 24. Juni statt.
Im Mittelpunkt stehen zu diesem besonderen Jubiläum der Festkettenträger Theo op de Hipt und
seine Adjutanten Bernd Hermsen und Reinhold Hegmanns.
Neben der traditionellen Radtouristikveranstaltung "Gelderland-Rundfahrt" Anfang Juli wurde im Jubiläumsjahr im März die "Franz-Jansen-Gedächtnisfahrt" zugunsten der Deutschen Kinderkrebshilfe durchgeführt.
Dem Vorsitzenden des Radsportbezirks Krefeld Hans-Peter Peters und engagierten Spendensammler für den guten Zweck konnte ein Scheck über 500,- DM überreicht werden.
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2002
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Erstmalig in der langen Vereinsgeschichte führte die Radtouristikabteilung eine mehrtägige Etappenfahrt durch.
Vom 07. bis 15. September machten sich 18 Radsportler/innen und 2 Begleiter auf die rd. 900 km lange Strecke nach Fürstenberg/Havel, eine der Partnerstädte Gelderns.
Die gute Organisation durch Rainer Nehls, Werner Holland u. Klaus Beul wurde durch hervorragendes Wetter sowie eine tolle Kameradschaft belohnt.
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